Fütterung nach Saison

Bitte beachten Sie, dass bei tiefen Temperaturen Meisenknödel nicht gerne genommen werden, weil sie zu hart werden. 

Vogelfütterung im Sommer
Bericht 20 Minuten vom 27. August 2018

Die Futtersuche ist für Schweizer Wildvögel zurzeit ein schwieriges Unterfangen: Würmer und Insekten haben sich aufgrund der Hitze tief in die Böden verzogen, Weiher sind teilweise ausgetrocknet.

Folgende Tipps zeigen, was Vogelfreunde im Kampf gegen den Hunger beachten sollten.

So füttern Sie Vögel richtig

• Im Garten oder auf dem Balkon ein Vogelhäuschen oder eine Futtersäule einrichten.

• Die Futter- und Wasserplätze ausserhalb der Katzenreichweite platzieren.

• Gut gemischtes Futter wählen, zum Beispiel einen Wildvogelmix oder Insekten-Knödel. Dieser enthält kleinere und grössere Körner sowie getrocknete Insekten.

• Dunkle Sonnenblumenkerne anbieten. Diese haben eine weichere Schale als helle und können von den Vögeln besser geöffnet werden.

• Wasser in einer flachen Schale an erhöhten Stellen anbieten, zum Beispiel Untersetzer.

• Wasserstelle täglich reinigen und das Wasser mindestens einmal pro Tag ersetzen. Noch besser sind Vogelbäder, bei denen dauernd Frischwasser hindurchfliesst.

• Genug schmale Futterentnahmestellen einrichten, sodass die Vögel sich nicht hineinsetzen und hineinkoten können.

• Futtersäule und Futterhäuschen regelmässig mit Seife und heissem Wasser reinigen, damit sich Krankheiten nicht ausbreiten.

• Bäume und Sträucher in der Nähe der Futterplätze als Zufluchtsorte bieten.

• Den Garten insekten- und vogelfreundlich gestalten.

Einen guten Überblick über alles rund um Vogelfutter und Futterstellen bietet die Website der Vogelwarte Sempach und der Shop Pik Pik.

Hinweis: Verfüttern Sie KEINE Essensabfälle. Auch Brot nicht. «Brot verursacht Mangelerscheinungen und macht Vögel auf Dauer krank», sagt Esther Geisser, Präsidentin der Tierschutzorganisation Network for Animal Protection.