Eichhörnchen

Das Eichhörnchen im Schweizer Garten
Das Eichhörnchen ist ein geschickter Baumkletterer und gehört zu den beliebtesten kleinen Säugetieren in Schweizer Gärten und Parks.
Mit seinem buschigen Schwanz und den flinken Bewegungen ist es oft ein Blickfang für Jung und Alt.
Erkennungsmerkmale:
Fellfarbe: Rotbraun im Sommer, grau bis dunkelbraun im Winter
Schwanz: buschig, lang, dient als Balancier- und Kommunikationswerkzeug
Grösse: ca. 19–24 cm
Gewicht: ca. 250–400 g
Fortpflanzung
Brutzeit: Februar–März und Mai–Juli
Wurf pro Jahr: 1–2
Nestlingsdauer: ca. 6–8 Wochen
Junge: 2–5 pro Wurf, werden vom Muttertier gesäugt und im Nest betreut
Lebensraum und Nester
Eichhörnchen bewohnen Wälder, Parkanlagen und Gärten mit Bäumen.
Sie bauen ihre Nester („Kobel“) aus Zweigen, Blättern und Moos in Baumkronen.
Nester werden oft mehrfach pro Jahr genutzt und als Schlaf- oder Aufzuchtsplatz eingerichtet.
Nahrung
Eichhörnchen sind Allesfresser, bevorzugen aber Nüsse, Samen, Beeren und Pilze.
Im Herbst sichern sie ihre Wintervorräte, indem sie Nüsse und Samen vergraben – viele davon keimen im Frühjahr.
Besonders beliebt sind:
- Ganze Haselnüsse
- Walnussbruch
- Samenmischungen
- Fettfutter (im Winter)
Eichhörnchen im Winter an der Futterstelle
Eichhörnchen besuchen gerne Futterhäuschen oder Bodenplätze, besonders wenn natürliche Nahrungsquellen knapp sind.
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