Bergfink
Der Bergfink im Schweizer Winter
Der Bergfink ist vor allem im Winter ein faszinierender Gast in unseren Gärten. Sein Kopf ist grau bis schwarz gefärbt, während Brust und Schultern in einem warmen Orange leuchten – ein schöner Kontrast im winterlichen Garten.
Der Bergfink bevorzugt Buchenwälder, ist aber auch in Parks und naturnahen Gärten anzutreffen.Je nach Härte des Winters können plötzlich ganze Schwärme auftreten. Besonders in strengen Wintern ziehen Bergfinken in grossen Gruppen umher und erscheinen dann auch zahlreich an Futterstellen.
Grösse: Körpergrösse 14-16 cm
Flügelspannweite: 25–27 cm
Brutverhalten
Der Bergfink baut ein sorgfältig gearbeitetes Napfnest aus Moos, Halmen und Flechten, das mit Federn ausgepolstert wird.
Die Nester befinden sich meist hoch oben in Bäumen – besonders in Birken und Nadelbäumen.
Brutzeit: Mai bis Juli
Bruten pro Jahr: 1
Gelege: 5 - 7 Eier
Brutdauer: ca. 13–14 Tage
Nestlingszeit: ca. 14 Tage
Nahrung des Bergfinken
Während der Brutzeit ernährt sich der Bergfink vor allem von: Insekten, Larven und Spinnen
Im Herbst und Winter stellt er seine Ernährung um. Dann frisst er: Eicheln, Bucheckern und verschiedene Sämereien
Bergfink an der Futterstelle
Im Winter besucht der Bergfink gerne Futterplätze im Garten. Besonders beliebt sind:
- Flockenfutter
- Sonnenblumenkerne
- Samenmischungen
- Nüsse
- Beeren
Wichtig ist eine ruhige, sichere Futterstelle – da Bergfinken oft in Gruppen erscheinen, sollte genügend Platz vorhanden sein.
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