Gimpel
Der Gimpel (Dompfaff) im Schweizer Garten
Seinen Namen verdankt der Gimpel, regional auch Dompfaff genannt, seinem etwas unbeholfenen Hüpfen am Boden.
Das Männchen ist leicht zu erkennen: Die Unterseite leuchtet lachsrot bis karminrot, der Rücken ist blaugrau gefärbt.
Das Weibchen zeigt das gleiche Muster, ist jedoch deutlich matter gefärbt.
Grösse: Körperlänge: 15–16,5 cm
Flügelspannweite: 22–26 cm
Brutverhalten
Brutzeit: April bis Juli
Gelege: 4 – 6 Eier
Bruten pro Jahr: 2
Brutdauer: ca. 12–14 Tage
Nestlingszeit: ca. 16–17 Tage
Nistkasten
Der Gimpel nistet nicht im Nistkasten. Er baut sein Nest mit Zweigen, Wurzeln Moos und Flechten.
Er Nistet gerne in hohen, dichten Sträuchern wie zB Wacholder und in dichten Nadelgehölzern.
Strukturreiche Gärten mit dichten Sträuchern bieten ideale Bedingungen.
Nahrung des Gimpels
Der Gimpel ernährt sich hauptsächlich von Körnern, Samen und Beeren
Zur Jungenaufzucht werden zusätzlich Insekten gefüttert.
Im Winter schätzt er besonders ölhaltige Samen.
Gimpel an der Futterstelle
Im Winter besucht der Gimpel gerne Futterplätze. Geeignet sind:
- Sonnenblumenkerne
- Samenmischungen
- geschälte Kerne
1 bis 2 (von insgesamt 2)